MIT Baden-Württemberg fordert verlässliche Altersvorsorge für Selbstständige und Mittelständler

Datum des Artikels 11.05.2026

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Baden-Württemberg (MIT) fordert die Bundesregierung auf, in der aktuellen Rentendebatte klare und verlässliche Perspektiven für die Altersvorsorge von Selbstständigen und mittelständischen Unternehmerinnen und Unternehmern zu schaffen. Die jüngsten politischen Diskussionen, in denen die gesetzliche Rente zunehmend als reine Basisabsicherung beschrieben wird, sorgen im Mittelstand für erhebliche Verunsicherung.

Die MIT betont, dass Menschen, die unternehmerisches Risiko tragen, Arbeitsplätze schaffen und Verantwortung übernehmen, im Alter Anspruch auf eine solide und faire Absicherung haben. Gefordert wird ein transparentes Vorsorgesystem, das Leistung anerkennt, langfristige Planung ermöglicht und individuelle Verantwortung stärkt. Aus Sicht der MIT sollte die Altersvorsorge stärker kapitalgedeckt organisiert sein, sodass eingezahlte Beiträge transparent und eindeutig zuordenbar bleiben. „Wer sein Berufsleben lang Verantwortung trägt, darf im Alter nicht auf eine bloße Grundsicherung reduziert werden“, sagt Stephanie Schmidt-Weiss, stellvertretende Landesvorsitzende der MIT BadenWürttemberg. „Der Mittelstand braucht ein System, das Leistung honoriert und langfristige Sicherheit bietet. Wir erwarten von der Bundesregierung klare Reformvorschläge, die Selbstständigen und Unternehmern endlich eine verlässliche Perspektive geben.“ Die MIT Baden-Württemberg fordert die Bundesregierung auf, zeitnah tragfähige Konzepte vorzulegen, die eine nachhaltige und gerechte Altersvorsorge für Selbstständige und mittelständische Betriebe gewährleisten und damit die wirtschaftliche Stabilität dieser zentralen Gruppe sichern.